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25.08.2008

Ozon Smog kann tödlich sein

Die Expertengruppe des National Research Council fand heraus, dass Todesfälle aufgrund von Ozon zwar bei Menschen mit bereits existierenden Atemwegserkrankungen wahrscheinlicher sind, brachten aber zum Ausdruck, dass durchaus auch gesunde Personen betroffen seien. Eine Gefährdung bestehe generell nach einem Smog-Tag und auch unterhalb der bisherigen Grenzwerte.

Der Bericht beschäftigte sich mit dem bodennahen Ozon, einem Bestandteil des Smog, im Gegensatz zum atmosphärischen Ozon, das die Erde vor UV-Strahlung schützt. Ozon entsteht in Bodennähe unter dem Einfluss von UV-Strahlung durch Reaktion von Luftsauerstoff mit Stickstoffdioxid.

Die US-amerikanische Umweltbehörde EPA gab den Bericht als Grundlage für eine Anpassung der Ozon-Grenzwerte in Auftrag. Derzeit liegt der Grenzwert in den USA bei 100 Mikrogramm pro Kubikmeter. In Deutschland gibt es sogenannte meldepflichtige Schwellenwerte, bei denen die Bevölkerung über die Ozon-Gefahr in Kenntnis gesetzt wird.

Quelle: Verband Baubiologie

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